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11.09.2018
Auswirkungen der Kohäsionspolitik der EU auf Nordirland
Beitrag von Joachim Zeller in der EP Plenardebatte in Straßburg
Joachim Zeller, MdEP: "Herr Präsident, Frau Kommissarin! Ich hatte die Ehre, im März dieses Jahres die Delegation des Ausschusses für regionale Entwicklung in Nordirland zu leiten. (...)
(...) Das Karfreitagsabkommen von 1998 war kurz vor seinem zwanzigsten Jahrestag. Wir hatten viele Gesprächspartner aus der Politik und der Zivilgesellschaft, und mich berührten besonders zwei Dinge: erstens, dass alle Gesprächspartner die bisherigen EU-Hilfen als notwendig und wirksam lobten, um die vorher gewaltsam ausgetragenen Konflikte zwischen den gesellschaftlichen Gruppen in Nordirland zu beenden, dass uns aber auch zweitens alle versicherten, dass der Friedens- und Versöhnungsprozess in Nordirland noch nicht nachhaltig genug und immer noch zerbrechlich ist. Ein harter Brexit ohne Fortführung der EU-Programme in und mit Nordirland wird die alten Konflikte wieder aufbrechen lassen. Das ist die Botschaft, die sie uns mitgaben, und diese Warnung sollten wir sehr ernst nehmen, wie wir ja vor nicht allzu langer Zeit auch bereits in Derry gesehen haben. Vor allem diejenigen, die auf dem Rücken der Menschen und der Schicksale in Nordirland ihre politischen Brexitspielchen austragen, sollten das beherzigen."

 

» Link zum Videomitschnitt (Beitrag um 19:27:17 Uhr)

 

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