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Meldungen-Archiv
07.07.2015
Internationale Konferenz der Vereinten Nationen über Entwicklungsfinanzierung (13.-16. Juli 2015) - Steuerumgehung und Steuerhinterziehung als Herausforderungen in Entwicklungsländern
Redebeitrag von Joachim Zeller in der EP-Plenardebatte
Joachim Zeller: "Frau Präsidentin, Herr Kommissar, Ratspräsidentschaft, liebe Kolleginnen und Kollegen! In wenigen Tagen wird in Addis Abeba über einen der Meilensteine auf dem Weg zu neuen nachhaltigen Entwicklungszielen zu beschließen sein, über die Finanzierung nämlich zur Erreichung dieser Ziele. (...)"


"(...) Neben zahlreichen finanziellen Maßnahmen, zu denen sich die Industriestaaten bekennen sollen und müssen, gehört aber auch dazu, dass Entwicklungs- und Schwellenländer eigene finanzielle Ressourcen erschließen und nutzen sollen, um Armut und Hunger zu beenden und ihren Bürgerinnen und Bürgern ein gesundes und sicheres Leben in ihren Heimatländern zu ermöglichen.

Die sich entwickelnden Staaten sind aufgerufen, Anstrengungen zu unternehmen, um eigene Steuern und Abgaben zu erheben. Denn oftmals sind diese Länder reich: reich an Rohstoffen, reich an jungen, kreativen Menschen und reich an beträchtlichen Potenzialen für nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. Nur dürfen die Einnahmen dieser Länder nicht in den Taschen einiger weniger landen und die Reichtümer ausländischen Unternehmen gehören, die die Gewinne dann außer Landes bringen. Transparenz und Gerechtigkeit in den nationalen und internationalen Steuersystemen muss endlich geschaffen werden! Die öffentlichen Einnahmen in den Entwicklungsstaaten sind langfristig zu entwickeln, um soziale Probleme auch vor Ort zu lösen. Dazu sollten auch subnationale Steuern und Abgaben dienen.

Die internationale Zusammenarbeit in Steuerfragen muss vorangebracht werden. Unser Bericht liefert dazu wesentliche Anstöße. Sie sollten dann aber auch in die Praxis umgesetzt werden."


(Anmerkung. zu diesem Redebeitrag gibt es leider keinen Live-Videomitschnitt.)

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