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Meldungen-Archiv
02.06.2015
Temporäre Überfischung
Parlamentarische Anfragen von Joachim Zeller
Joachim Zeller: "In seiner Rede während der Plenardebatte des Parlaments in Straßburg am 27. April 2015 zum Mehrjahresplan für den Bestand an Kabeljau, Hering und Sprotte in der Ostsee erklärte Kommissionsmitglied Vella wörtlich: „Now that all the stocks are in good shape and low fishing effort may then cause reduced growth, to avoid this it should be possible to fish temporarily above the MSY.“"
Joachim Zeller: "1. Unter welchen Umständen sieht die Kommission eine temporäre Fangquote oberhalb des MSY als gerechtfertigt an?

2. Für wie lange gedenkt die Kommission unter diesen Umständen eine Fangquote oberhalb des MSY vorzuschlagen?

3. Auf welcher Rechtsgrundlage in der gemeinsamen Fischereipolitik gründet eine Fangquote oberhalb des MSY?
"



Antwort von Herrn Vella im Namen der Kommission vom 27.07.2015

"In der Gemeinsamen Fischereipolitik ist vorgesehen, dass der Grad der Befischung, der den höchstmöglichen Dauerertrag (MSY) ermöglicht, für alle Bestände baldmöglichst und bis spätestens 2020 erreicht werden soll.

Wie sie in ihrer Mitteilung vom 2. Juni zu den Fangmöglichkeiten 2016 darlegt, beabsichtigt die Kommission Fangmöglichkeiten vorzuschlagen, durch die 2016 das MSY-Ziel erreicht werden soll. Nur wenn hierfür sehr umfangreiche jährliche Kürzungen der Fangmöglichkeiten erforderlich wären, die die soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit der betreffenden Flotten ernstlich gefährdeten, kann es akzeptabel sein, das Erreichen des MSY-Ziels durch eine allmählichere Reduzierung der Fangmöglichkeiten über 2016 hinaus (jedoch nicht über 2020 hinaus) zu verschieben. Dies ist in Erwägungsgrund 7 der GFP-Verordnung vorgesehen.
"



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